Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur verschmelzen im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zu einem einzigartigen Ganzen. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Bauwerk als Kernstück des Arsenals nach Plänen von Theophil Hansen errichtet, die damit den Stil der Wiener Ringstraße vorwegnahmen.

Das Heeresgeschichtliche Museum im Wiener Arsenal
Heutzutage werden in diesem ältesten Museumsbau der Stadt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Ein eigener Ausstellungsbereich widmet sich dem Österreichischen Bundesheer zwischen 1955 bis 1991.
Der erste Abschnitt widmet sich vor allem der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der zweiten Belagerung Wiens durch die Türken und der Periode Prinz Eugens und Maria Theresias.

Blick in den Saal über den Dreißigjährigen Krieg und den Krieg gegen die Osmanen 1683
An die Zeit der Franzosenkriege, an Erzherzog Carl und das Zeitalter Radetzkys erinnert eine Saalgruppe im Obergeschoss.

Die Ausstellung über die Franzosenkriege gegen Napoleon
Der Weg durch den dritten Teil des Hauses führt an zahlreichen Exponaten zur Regierungszeit Kaiser Franz Josephs sowie zur Geschichte der k. u. k. Armee und jenes Vielvölkerreiches vorbei, das elf große Nationalitäten und viele kleine Völker umfasste.

Die Ära Franz Josephs und der Doppelmonarchie 1867 bis 1914
Durch einen Raum, der der Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares in Sarajewo gewidmet ist, betritt man die beiden letzten Säle dieses Abschnitts, die den Ersten Weltkrieg und den Zerfall der Donaumonarchie behandeln.

Die Ausstellung über den Ersten Weltkrieg 1914 - 1918
»Republik und Diktatur« lautet der Titel jener Dauerausstellung des Museums, die den Weg Österreichs von der Zwischenkriegszeit über den Zweiten Weltkrieg bis in die Zweite Republik veranschaulicht.

Die Ausstellung über die Erste Republik und den Zweiten Weltkrieg
Ein weiterer Teil der Schausammlung dokumentiert darüber hinaus 200 Jahre österreichische Marinegeschichte, von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg, von den Forschungs- und Entdeckungsreisen bis zum Ende der maritimen Präsenz Österreichs.

Seemacht Österreich
Die 2017 eröffnete Dauerausstellung "Schutz und Hilfe - Das Österreichische Bundesheer 1955-1991" zeigt die Entwicklung der Österreichischen Streitkräfte in der 2. Republik bis zum Jahr 1991, wobei auch auf die der Wiederaufstellung im Jahre 1955 zugrundeliegenden Vorarbeiten (u. a. Heeresamt, Alarmbataillone und B-Gendarmerie) eingegangen wird.

Schutz und Hilfe - Das Österreichische Bundesheer 1955-1991
Von einer bewegten Vergangenheit zeugen schließlich noch die große Sammlung historischer Geschützrohre aus sieben Jahrhunderten sowie die Panzersammlung.

Eine von zwei Artilleriehallen
Hier geht es zur Anfahrt in das Hauptgebäude des Heeresgeschichtlichen Museums
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Hier geht es zu den Öffnungszeiten für das Hauptgebäude des Heeresgeschichtlichen Museums