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Call for Papers - Österreich und die Folgen des Volksaufstandes in Ungarn 1956

Call for Papers - Österreich und die Folgen des Volksaufstandes in Ungarn 1956

Im Mittelpunkt des Symposiums steht der ungarische Volksaufstand von 1956 und seine weitreichenden Folgen für Österreich sowie für Ost- und Mitteleuropa.


Österreich und die Folgen des Volksaufstandes in Ungarn 1956
Grenzeinsatz – Flucht – Nachwirkungen

Das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) lädt in Kooperation mit dem Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien am 20. Oktober 2026 zu einem internationalen Symposium ein.

Als im Herbst 1956 sowjetische Truppen den ungarischen Volksaufstand gewaltsam niederschlugen, hatte dies unmittelbare Auswirkungen auf die junge Republik Österreich. Das Land hatte erst 1955 seine Souveränität wiedererlangt und seine Neutralität erklärt – nun stand es vor einer großen Bewährungsprobe: Über 180.000 Menschen flohen über die burgenländische Grenze nach Österreich.

Das neu gegründete Bundesheer befand sich noch im Aufbau, als es mit Grenzsicherung und logistischer Unterstützung betraut wurde. Gleichzeitig engagierten sich internationale Hilfsorganisationen und zahlreiche Menschen aus der Zivilgesellschaft in der Betreuung der Geflüchteten. Die Ereignisse von 1956 prägten nicht nur die Innen- und Außenwahrnehmung Österreichs, sondern wirkten auch in späteren Krisenmomenten – etwa 1968, 1989 oder in den 1990er-Jahren – nach.

Das Symposium möchte die mannigfaltigen und fallweise interdependenten Folgen des ungarischen Volksaufstandes 1956 in Österreich und seinen Nachbarländern anhand neuerer quellenbasierter Forschungsansätze zu diskutieren

Einreichung

Wir laden Wissenschafter:innen unterschiedlicher Disziplinen herzlich ein, sich mit einem Beitrag zu beteiligen.

Einzureichen sind:

- Abstract (max. 500 Wörter, Deutsch oder Englisch)
- Kurz-CV (max. 1 Seite) mit bis zu drei thematisch relevanten Publikationen

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Einreichungen bitte bis 10. April 2026 per E-Mail an: r.germann@hgm.at.

Alle Infos zum Download: Call for Papers 

© HBF/ Trippolt 

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