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Zeit der Monster - Kapitel 1: Kampf um die Demokratie
AUSGEBUCHT! Lagebesprechung #01 in einer bedrohten Gegenwart.
Inmitten globaler Umbrüche identifiziert das Heeresgeschichtliche Museum gemeinsam mit Alexander Martos, der die Veranstaltung kuratiert, jene Kräfte, die unsere Gegenwart verunsichern. Im Rahmen einer 12-teiligen Diskursreihe werden militärische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Expert:innen versammelt, um Bedrohungslagen zu analysieren und Handlungsoptionen zu geben. In einem provisorischen „War-Room“ werden Szenarien diskutiert und neue Perspektiven für ein militärhistorisches Museum des 21. Jahrhunderts entwickelt. Ein offenes Forum für Austausch in unruhigen Zeiten.
Lagebesprechung #01
ENTHEMMUNG. Wie Polarisierung und Propaganda den Weg zur Gewalt ebnen
Demokratien sterben nicht über Nacht. Ihrem Zerfall gehen Prozesse der Radikalisierung voraus: Kulturkämpfe, propagandistische Mobilisierung und das Mainstreaming extremistischer Subkulturen verschieben die Grenzen des Sagbaren – und bald auch des Machbaren. Digitale Öffentlichkeiten beschleunigen diese Dynamiken, während die Bereitschaft zur Gewalt steigt.
Zum Auftakt der Reihe untersucht die erste Lagebesprechung, wie weit diese Enthemmung bereits vorangeschritten ist – und welche Handlungsmöglichkeiten verbleiben.
LAGEBESPRECHUNG: Florian Bieber (Prof. für Südosteuropäische Geschichte und Politik, Uni Graz) • Ingrid Brodnig (Journalistin und Publizistin) • Christoph Göd (Militärstratege) • Andreas Kranebitter (Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes)
MUSEUMSKOMMISSION: Georg Hoffmann (Direktor HGM) • Bettina Habsburg-Lothringen (Museum Joanneum) • Barbara Karl (Sammlungen HGM)
Unter Mitwirkung von Anna Mendelssohn (Schauspielerin, Performerin und Filmschaffende).
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich. Bitte weisen Sie Ihren QR-Code beim Einlass vor.
Wir weisen Sie darauf hin, dass während der gesamten Veranstaltung Bild-, Ton- und Filmaufnahmen angefertigt werden. Das HGM verfolgt dabei sein berechtigtes Interesse, seine Aktivitäten darzustellen, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und somit die Bekanntheit des HGM zu steigern. Die Aufnahmen können deshalb in Printmedien, auf der Webseite, in Newslettern und auf sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Sollten Sie dies nicht wünschen, kontaktieren Sie uns bitte. Nähere Infos finden Sie hier.