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Zeit der Monster - Kapitel I: Kampf um die Demokratie
Lagebesprechung #03 in einer bedrohten Gegenwart.
Inmitten globaler Umbrüche identifiziert das Heeresgeschichtliche Museum gemeinsam mit Alexander Martos, der die Veranstaltung kuratiert, jene Kräfte, die unsere Gegenwart verunsichern. Im Rahmen einer 12-teiligen Diskursreihe werden militärische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Expert:innen versammelt, um Bedrohungslagen zu analysieren und Handlungsoptionen zu geben. In einem provisorischen „War-Room“ werden Szenarien diskutiert und neue Perspektiven für ein militärhistorisches Museum des 21. Jahrhunderts entwickelt. Ein offenes Forum für Austausch in unruhigen Zeiten.
Lage #03 AUSSCHALTUNG. Die autoritäre Wende und die entfesselte Macht
Nach dem autoritären Takeover beginnt der Umbau des Staates. Erste Gruppen verlieren grundlegende Rechte, freie Medien und unabhängige Justiz werden delegitimiert oder unter Kontrolle gebracht. Schritt für Schritt verschiebt sich das ausbalancierte System von Demokratie und Rechtsstaat in Richtung Autoritarismus – zugleich formiert sich Widerstand. Die Lagebesprechung zieht historische Parallelen, analysiert autoritäre Praktiken und lotet Strategien, Taktiken und Organisationsformen aus, um demokratische Handlungsspielräume zu sichern.
LAGEBESPRECHUNG: Christoph Göd (Militärstratege) • Judith Kohlenberger (Kulturwissenschaftlerin und Migrationsforscherin an der WU Wien) • TBC
MUSEUMSKOMMISSION: Jochen Böhler (Leitung Public History, HGM) • Martina Nußbaumer (Kuratorin, Wien Museum) • Ljiljana Radonić (Politologin und Philosophin, ÖAW)
Sprecher:innen für diesen Termin werden noch laufend ergänzt.
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich. Bitte weisen Sie Ihren QR-Code beim Einlass vor.
Wir weisen Sie darauf hin, dass während der gesamten Veranstaltung Bild-, Ton- und Filmaufnahmen angefertigt werden. Das HGM verfolgt dabei sein berechtigtes Interesse, seine Aktivitäten darzustellen, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und somit die Bekanntheit des HGM zu steigern. Die Aufnahmen können deshalb in Printmedien, auf der Webseite, in Newslettern und auf sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Sollten Sie dies nicht wünschen, kontaktieren Sie uns bitte. Nähere Infos finden Sie hier.