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Österreich und die Folgen des Volksaufstandes in Ungarn 1956
Das HGM Symposium thematisiert den Volksaufstand in Ungarn 1956 und seine Folgen für Österreich – von Grenzeinsatz und Flucht bis zu internationalen Nachwirkungen.
Beim diesjährigen HGM Symposium „Österreich und die Folgen des Volksaufstandes in Ungarn 1956. Grenzeinsatz – Flucht – Nachwirkungen" diskutieren internationale Wissenschafter:innen den Volksaufstand in Ungarn 1956 und seine mannigfachen Folgen. Im Fokus stehen dabei das politische und militärische Spannungsfeld des Aufstandes, das Fluchtziel Österreich und die Unterstützung ungarischer Flüchtlinge durch internationale Organisationen, mediale Diskurse und Mythenbildungen sowie die internationalen Auswirkungen dieses historischen Ereignisses.
TIMETABLE:
8:30 – 9:00 Registration & Kaffee
9:00 – 9:20 Begrüßung/Einleitung
9:20 – 10:50 Panel 1: Österreich und der Volksaufstand in Ungarn 1956 im politischen und militärischen Spannungsfeld
Chair: Richard Germann (Wien)
Karlo Ruzicic-Kessler (Fribourg)
Politik, Diplomatie und Neutralität.
Österreichs Reaktionen auf den ungarischen Volksaufstand 1956
Andreas Steiger (Wr. Neustadt)
Der Einsatz des Österreichischen Bundesheeres an der Grenze zu Ungarn 1956 unter Berücksichtigung von ausgewählten militärischen Aspekten
Dieter Bacher (Graz)
„Zweischneidiges Schwert“ und operative Chance.
Ungarn-Flüchtlinge in Österreich und westliche Nachrichtendienste im Herbst/Winter 1956
10:50 – 11:10 Kaffeepause
11:10 – 12:40 Panel 2: Fluchtziel Österreich. Internationale Unterstützung für Flüchtlinge aus Ungarn
Chair: Wolfgang Mueller (Wien)
Sarah Knoll (Köln/Wien)
„Kann nicht etwa das Rote Kreuz für diese Flüchtlinge etwas machen?“
Internationale Hilfe für ungarische Flüchtlinge 1956/57
Stephanie Zloch (Dresden)
Neue Zukunft im Nachbarland?
Ungarische Schüler und Studenten im Transit von Österreich in die Bundesrepublik Deutschland 1956/57
Marion Averbeck-Dotter (München/Rom)
Mehr als ein „Fenster in den kommunistischen Osten“.
Der Ungarnaufstand 1956 als Chance für die internationale katholische Caritas
12:40 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 15:30 Panel 3: Mediale Diskurse und Mythenbildungen
Chair: Maria Fritsche (Wien)
Linus Rapp (Wien)
Flüchtlingsstrom und Bilderflut.
Der Ungarnaufstand 1956 im Spiegel der österreichischen Pressefotografie
Josef Wukovits (Wien)
Ungarische Revolution 1956.
Parteienkonflikt und Identitätswandel der österreichischen Linken
Andrea Brait (Krems)
„Österreichs direkte Hilfe“.
Der ungarische Volksaufstand in österreichischen Schulbüchern
15:30 – 15:50 Kaffeepause
15:50 – 17:20 Panel 4: Auswirkungen der Ungarnkrise 1956
Chair: Irmgard Nöbauer (Wien)
Ibolya Murber (Budapest–Szombathely)
Ungarnflüchtlinge 1956–1957 in Jugoslawien und Österreich im Vergleich
Aleksandra Sylburska (Łódź)
Polish Reactions to the Hungarian Revolution of 1956.
Diplomats and Citizens in Budapest
Wanda Jarząbek (Warschau)
A chilling effect, or an incentive to act?
The impact of the events of 1956 on the People’s Republic of Poland
17:20 – 17:30 Schlussworte
Programmfolder zum Download.
Ein Symposium in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Bolzmann Institut für Kriegsfolgenforschung und dem Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften Wien.
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich. Bitte weisen Sie Ihren QR-Code beim Einlass vor.
Besuchen Sie auch:
Der Ungarnaufstand 1956 und Österreich. Nachrichtendienste, Flüchtlingsbewegungen, politische Reaktionen.
21. Oktober 2026, 9-18 Uhr, Universität Graz, 8010 Graz
Bild Eventübersicht: „Ungarn-Aufstand 1956, Flüchtlinge an der Grenze, unterstützt von Soldaten des Österr. Bundesheeres“ HGM/ Archiv.