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Das Bild zeigt die Galionsfigur der römischen Kriegsgöttin Bellona in antiker Schuppenrüstung.

Mythen am Bug II - Galionsfiguren im HGM

Mythen am Bug II - Galionsfiguren im HGM

Göttinnen, Löwen, Heldinnen – Galionsfiguren waren Schutzsymbole und Kunstwerke zugleich. Im Museum erzählen sie von der Geschichte der österreichischen Marine.


Galionsfiguren schmückten über Jahrhunderte den Bug von Segelschiffen. Sie waren nicht nur dekorative Schmuckstücke, sondern symbolträchtige Schutzfiguren: Sie sollten das Schiff beschützen, seine Bestimmung verkörpern und Macht nach außen demonstrieren.

In der zweiten Folge unserer Sommerreihe Mythen am Bug steht eine der eindrucksvollsten Galionsfiguren des Heeresgeschichtlichen Museums im Zentrum: 

Bellona, die römische Göttin des Krieges

Die imposante Holzfigur stammt vom österreichischen Kriegsschiff Bellona, einem Flaggschiff der k. k. Marine im frühen 19. Jahrhundert. Ursprünglich wurde das Schiff 1814 als Zweidecker unter dem Namen Severo gebaut. Nach einem Umbau zur Fregatte 1823 - unter anderem durch die Entfernung des obersten Decks – wurde es in Bellona umbenannt, benannt nach der römischen Kriegsgöttin und erhielt eine neue Galionsfigur geschaffen vom Bildhauer Giacomo Pelosa oder Bartolomeo Ferrari –nicht eindeutig zuzuordnen–. Die Holzfigur misst eine Höhe von 3 Metern und 10 Zentimetern und zählt damit zu den größten erhaltenen Gallionsfiguren Österreichs. Bellona wird in klassischer Rüstung dargestellt, in einem sogenannten Schuppenpanzer (Lorica Squamata) – ein Symbol römischer Kriegstüchtigkeit, das für militärische Macht, Disziplin und Tapferkeit steht. 

Das Schiff Bellona war mit 56 Kanonen ausgestattet und nahm in den 1820er Jahren aktiv an den Kämpfen des Griechischen Unabhängigkeitskriegs teil. Bereits 1830 wurde es außer Dienst gestellt und im Folgejahr abgebrochen – doch die Galionsfigur blieb erhalten und ist heute ein herausragendes Exponat im Heeresgeschichtlichen Museum Wien – ein Zeugnis österreichischer Marinegeschichte und klassizistischer Kunstfertigkeit. Zu sehen ist sie im Marinesaal – als Monument vergangener Seemacht der österreichischen Marine.

Nächste Woche geht’s weiter – mit einer weiteren Galionsfigur und den Geschichten, die sie erzählen.

© HGM/ Öffentlichkeitsarbeit 

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