Claudia Reichl-Ham
Claudia Reichl-Ham ist Neuzeithistorikerin. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte und ein Studium der Translationswissenschaften in Englisch und Spanisch, ein Doktoratsstudium (Geschichte) sowie den Masterstudienlehrgang für Archivwissenschaften des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien. Von 1996 bis 31. August 2024 war sie am Heeresgeschichtlichen Museum als Leiterin des Referates Publikationswesen/Bibliothek tätig, seit 1. September 2024 ist sie Leiterin des Referates Zeitgeschichte. Seit 2008 ist sie auch stellvertretende Abteilungsleiterin der Forschungsabteilung.
Sie ist Mitglied des Militärhistorischen Beirats des Bundesministeriums für Landesverteidigung (MHB), Generalsekretärin der Österreichischen Kommission für Militärgeschichte (CAHM) sowie Mitglied des Comité de Bibliographie der Internationalen Kommission für Militärgeschichte (CIHM).
Forschungsschwerpunkte
- Militärische und politische Geschichte der Neuzeit mit Schwerpunkt auf dem 16. bis zum frühen 19. Jh.
- Habsburgisch-osmanische Beziehungen
- Bayerischer Erbfolgekrieg
-Österreichische Militärseelsorge von ihren Anfängen bis in die Zweite Republik
Aktuelle Forschung
Projekt “Geschichte des Bayerischen Erbfolgekrieges”.
Publikationen (Auswahl)
Claudia Reichl-Ham – Bertrand Michael Buchmann, Habsburger und Osmanen. Eine bilaterale Geschichte (= Schriften des Heeresgeschichtlichen Museums, Bd. 29, Wien 2021).
Claudia Reichl-Ham, “War is Man Stuff!”? ‘Uniformed’ Women in the (Military) Service of the Habsburg Empire, in: Cutting a New Pattern. Uniformed Women in the Great War, ed. by Barton C. Hacker – Margaret Vining, Washington 2020, S. 221 – 250.
Claudia Reichl-Ham, Between Entente and Central Powers: The Ottoman Empire on Its Way to War, in: Robert Frank – Catherine Horel (eds.), Entrer en guerre, 1914 – 1918. Histoire, historiographiques, mémoires (= Enjeux internationaux CISH, Bd. 44, Brüssel – Bern et al. 2018), S. 133 – 150.