Öffnungszeiten & KontaktAnfahrt

Das Mission Statement des HGM

Kriege gehören ins Museum, der Slogan des HGM

Wer sind wir:

Das HGM/MHI ist das militärhistorische Fachmuseum Österreichs und ist administrativ dem BMLV zugeordnet. Unter dem Leitspruch „Kriege gehören ins Museum“ verschmelzen im ältesten Museumsgebäude Wiens die Darstellung der Geschichte des österreichischen Militärs, von Technik und Naturwissenschaften sowie Kunst und Architektur zu einem einzigartigen Ganzen. Aufgrund seiner baulichen Gestaltung und umfangreichen Sammlungen zählt es heute zu einem der bedeutendsten militärhistorischen Museen weltweit.

Was machen wir:

Das HGM/MHI ist ein lebendiger Ort der Geschichtsvermittlung. Es erforscht, dokumentiert und vermittelt die österreichische Militärgeschichte seit dem 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Neben kriegerischen Auseinandersetzungen stehen die jeweiligen Wechselbeziehungen des Militärs mit politischen, gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen im Mittelpunkt. Dabei stehen weniger dramaturgische Inszenierungen als die Präsentation einzigartiger Exponate mit ihrer ganz besonderen Aura im Vordergrund. Neben der permanenten Ausstellung widmet sich das HGM/MHI in mehrmals jährlich stattfindenden Sonderausstellungen sowie seinen Außenstellen militärhistorisch relevante Sonderthemen. Fach-Vorträge und Lesungen begleiten das Ausstellungsprogramm.

Warum machen wir das:

Trotzdem es seit 1945 in Europa zu keinen großen zwischenstaatlichen Kriegen mehr gekommen ist, prägten und prägen militärische Konflikte Politik und gesellschaftliche Entwicklungen bis heute. Schon alleine daraus rechtfertigt sich eine historisch-wissenschaftliche und museale Beschäftigung mit moderner Militärgeschichte. Dabei gilt es, etwaigen nationalen, politischen oder emotionalen Instrumentalisierungen vorzugreifen. Zusätzlich nahm gerade das österreichische Militär in seiner Vergangenheit einen regen Anteil an der kulturhistorischen Entwicklung des Landes, was anhand der aus den unterschiedlichsten Sammlungsbereichen stammenden Exponate eindrucksvoll dokumentiert werden kann.