Öffnungszeiten & KontaktAnfahrt

Ab der 5. Schulstufe

Aktionsführungen (ca. 1,5 Stunden) 

Das HGM als Teil von Wien 

(Ab der 7. Schulstufe) 

Eine Überblicksführung für alle, die sich nicht entscheiden können. Die tollsten Exponate des Hauses, werden mit Schautafeln eindrucksvoll erläutert und fehlende Zusammenhänge gemeinsam erstellt. Viele Menschen und Objekte, die in unserem Haus eine wichtige Rolle spielen, sind auch an anderen Orten in Wien präsent. So reiten Prinz Eugen und Erzherzog Carl auch auf dem Heldenplatz und Architekt Theophil Hansen hinterließ in ganz Wien seine Spuren.

Ich verstehe nur Bahnhof

(Ab der 5. Schulstufe)

Auf einem Streifzug durch das Museum lernen wir von der Pike auf Sprachbilder und Redewendungen, bis wir den Bogen raushaben. Sprichwörter aus vergangenen Tagen sind oft keinen Schuss Pulver mehr wert. Wir werfen die Flinte mit diesem Vermittlungsprogramm nicht ins Korn, sondern bieten der Sprachverarmung Parolis. Reißen Sie sich am Riemen und riskieren Sie ein Auge darauf! Lassen Sie uns nicht abblitzen, sondern melden Sie sich am besten heute noch an. Seien Sie kein Tollpatsch und bringen Sie Ihren Sprachschatz wieder ordentlich auf Trab! Wer sich beim 08/15 Arbeitsblatt nicht verfranzt, hat seine Feuertaufe bestanden.

Soldatenalltag

(Ab der 7. Schulstufe)

Wie erging es den Soldaten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts während des Dreißigjährigen Krieges? Unsere jungen BesucherInnen lernen sowohl die Lebensumstände der Soldaten als auch ihre Ausrüstung, deren Herstellung und Funktion kennen. Anhand eindrucksvoller Gemälde werden nicht nur die Schauplätze dieser langen kriegerischen Auseinandersetzung und deren politischer Hintergrund beleuchtet, sondern auch die sozialen Verhältnisse dieser Zeit thematisiert. Selbständige Gruppenaufgaben dienen der Reflexion und der Vertiefung.

Prinz Eugen

(Ab der 5. Schulstufe) 

Mit Gemälden, Fahnen, Kleidungs- und Erinnerungsstücken wird Prinz Eugen von Savoyen den Schülerinnen und Schülern als Diplomat, Mäzen und Feldherr der Barockzeit vorgestellt. Weiters wird den jungen BesucherInnen auch ein wesentliches historisches Ereignis, das die Wiener Stadtgeschichte nachhaltig beeinflusst hat, näher gebracht: die zweite Türkenbelage-rung 1683. Suchaufgaben oder Kreuzworträtsel dienen der selbständigen Auseinandersetzung mit dieser Epoche und ein abschließendes Spiel lässt die Person Prinz Eugen nochmals lebendig werden.

Von Kindern, Kriegen und Reformen – Maria Theresia und Joseph II.

(Ab der 7. Schulstufe)

Wer waren Maria Theresia und ihr Sohn Joseph II.? Was haben sie während ihrer Regentschaft geleistet? Wie konnte Maria Theresia als Frau herrschen, in einer Zeit, in der Frauen noch keine Macht zugesprochen wurde? Die Führung beantwortet diese und weitere Fragen rund um das Leben im sogenannten aufgeklärten Absolutismus. Dabei werden neben zwei Kriegen auch die innenpolitischen Reformen und Maria Theresia als Privatperson im Kontext ihrer Familie behandelt. Die vielfältigen Perspektiven werden anhand verschiedener Objekte und Gemälde er-läutert. Ein abschließendes Kreuzworträtsel, bei dem es ein Lösungswort zu finden gilt, vertieft den vermittelten Inhalt und bringt die SchülerInnen dazu, sich näher mit einigen Exponaten auseinanderzusetzen.

 

Frauenbilder

(ab der 5. Schulstufe)

Drei Jahrhunderte österreichische Geschichte werden in unserem Museum gezeigt, und Frauen spielen darin keine unwesentliche Rolle. An Hand von ausgewählten Exponaten lernen wir die Frau als Marketenderin im Dreißigjährigen Krieg, als Herrscherin (Maria Theresia), als Herzogin (Sophie von Hohenberg), als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg und als Mittel der Propaganda in der NS-Zeit kennen. Das Vorstellungsbild der jeweiligen Epoche hinsichtlich ihrer Frauen wird mit Hilfe von verschiedenen Aufgaben mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erarbeitet.

Napoleon - Mon Dieu!

(Ab der 7. Schulstufe)

Die Auseinandersetzungen zwischen Napoleon und Franz II./I. hatten weitreichende und nachhal-tige Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Diese brachte interes-sante Persönlichkeiten, wie Erzherzog Carl, Fürst Schwarzenberg oder Andreas Hofer hervor, deren Biographien wir nachspüren werden. Großflächige Gemälde zeigen in gefälliger Weise Episoden aus der Schlacht von Aspern oder der Völkerschlacht von Leipzig. Gemeinsam versuchen wir eine Analyse des Dargestellten. Eine selbständig erarbeitete Stammtafel des Herrschergeschlechts der Habsburger dient als zeitliche und personelle Orientierungshilfe.

Revolution!

(Ab der 7. Schulstufe) 

In erster Linie wird uns das Jahr 1848 beschäftigen. Welche Forderungen stellten die österreichischen Revolutionäre an die Herrschenden und welche Folgen ergaben sich aus dieser prekären innenpolitischen Situation? Welche Rolle spielte dabei Metternich? Was passierte in Ungarn und Italien? Wer sind Radetzky und Windischgrätz? Ein „Handout“ dient dabei als Wegweiser durch die Geschichte. Die jungen BesucherInnen sind eingeladen, unterschiedliche Aufgaben während des Rundgangs selbständig zu lösen und halten damit abschließend ein Exzerpt über die Ereignisse 1848 bis 1866 in Händen. 

Radetzkymarsch – Österreich von 1848 bis 1914

(Ab der 5. Schulstufe)

Das Haus Habsburg kam mit einem blauen Auge davon. Die Revolution konnte mit Hilfe der Armee niedergeschlagen werden und mit Ihr die Freiheitsbestrebungen weiter Teile der Bevölkerung. Vorerst. Ziel des Programmes ist es die SchülerInnen während der letzten Jahrzehnte der Habsburgermonarchie unter Kaiser Franz Joseph bis zum Ersten Weltkrieg zu begleiten. Unser Hauptaugenmerk gilt einerseits der Macht- und Familienpolitik des Kaisers, andererseits der vielen blutigen Konflikte sowie deren innen- und außen politischen Konsequenzen. Die SchülerInnen erwartet eine Zeitreise durch 66 Jahre österreichische Geschichte, wobei auch die Rolle Feldmarschall Radetzkys noch einmal genauer beleuchtet wird.

An meine Völker

(Ab der 7. Schulstufe) 

Die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie von Hohenberg werden an Hand einzigartiger Exponate (Auto des Erzherzogs, seine Uniform etc.) gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Wir gehen der Frage nach, was auf den europäischen Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges geschah und wo diese überhaupt lagen. Unsere jungen BesucherInnen erhalten auch einen Einblick in die technische Entwicklung am Beginn des 20. Jahrhunderts. Mittels Arbeitsblätter können die SchülerInnen selbständig die Themen nachbearbeiten.

Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg 

(Ab der 8. Schulstufe) 

Die außenpolitische Lage ist angespannt. Zwei Schüsse in Sarajevo bringen das Fass zum überlaufen und führen in einen Krieg, der Millionen Menschenleben fordert. Wie konnte es soweit kommen und wer trägt hierfür die Verantwortung? Warum mussten so viele Menschen ihr Leben lassen? Diesen Fragen nähern wir uns systematisch und chronologisch an. Die einzigartige Schausammlung, die im Juni 2014 vollkommen neugestaltet wurde, entführt die SchülerInnen in düstere Zeiten, wo ein Menschenleben nichts mehr wert war. Angesichts dessen bleibt ein Besuch im beklemmenden Schützengraben bestimmt unvergessen.

Unruhige Zeiten

(Ab der 8. Schulstufe)

Unsere jungen Gäste gewinnen einen Eindruck davon, wie schwierig die politische Lage in Österreich nach dem Zusammenbruch der Monarchie war. Abwehrkämpfe, rivalisierende paramilitärische Verbände, bürgerkriegsähnliche Zustände zeigen ein Bild von Gewalt in Politik und Gesellschaft, das es näher zu beleuchten gilt. Wir analysieren politische Plakate dieser Zeit, die unter anderem das Frauenwahlrecht aber auch Antisemitismus thematisieren. Audiovisuelle Medien werden unterstützend eingesetzt.

Finstere Zeiten

(Ab der 8. Schulstufe)

Die Ideologie des Nationalsozialismus, die eine ganze Generation prägte, der Anschluss Österreichs an Hitlerdeuschland und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges sind u. a. Themen, die wir gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeiten. Anhand einzigartiger Exponate führen wir die Jugendlichen vorsichtig an das wohl dunkelste Kapitel der österreichischen Geschichte heran und streifen dabei auch den entsetzlichen Holocaust. Themen wie Plakate, Propagandamaterialien und Alltagsgegenstände laden zur regen Diskussion ein und dienen als Rahmen für eine intensive Auseinandersetzung mit diesem historischen Abschnitt unserer jüngeren Vergangenheit. Audiovisuelle Medien und Arbeitsblätter werden auch bei diesem Programm unterstützend eingesetzt.

Migration als Chance für Österreich

(Ab der 8. Schulstufe)

Österreich ist seit Jahrhunderten ein Migrationsland und viele Kulturen, Religionen und Sprachen treffen in diesem Schmelztigel aufeinander. Dieses museumspädagogische Vermittlungsprogramm zielt darauf ab, unterschiedliche Sichtweisen historisch zu untermauern. Als Beispiele werden das Osmanische Reich, der Vielvölkerstaat und der Nationalsozialismus herangezogen und mit den Schülerinnen und Schülern interaktiv durchleuchtet. Aus diesen drei Modulen können jeweils zwei gewählt werden. Einflüsse auf Sprache, Bildung und Wissenschaft stehen im Vordergrund und zeigen deutlich, dass das Auf einandertreffen von Kulturen fruchtbar und bereichernd sein kann.

Feuer Frei

(Ab der 9. Schulstufe)

Wie entwickelten sich die unterschiedlichen Gewehrstypen, wie wurden sie ei gesetzt und was richteten sie an? Wer erfand das Schwarzpulver? Allen diesen Fragen gehen dieser Spezialführung speziell für 14 bis 19 Jährige auf den Grund. Gemeinsam erarbeiten wir die Geschichte und Technik des „Schießeisens“. Zu oft wurden in früheren Zeiten zwischenstaatliche Konflikte auf den Schlachtfeldern entschieden. Folgenschwere Kämpfe mit bis in die Gegenwart reichenden Folgen, wie beispielsweise die Schlacht von Königgrätz im Jahre 1866, wurden unter anderem durch den Gebrauch neukonzipierter Waffentechnik beeinflusst. All das und vieles mehr gilt es in Erfahrung zu bringen. Ein Rätsel hilft den durchgemachten Stoff zu wiederholen und zu vervollständigen.

Workshops (ca. 3 Stunden)

Die Waffen Nieder! 

(Ab der 8. Schulstufe) 

Den Schülerinnen und Schülern wird zu Beginn ein abwechslungsreicher, theoretischer Einblick in die Ursachen, den Anlass und den Verlauf des Ersten Weltkrieges geboten. Besonderes Augenmerk wird auf das Attentat von Sarajevo, die Nationalitätenfrage im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn und den Frontalltag des einzelnen Soldaten gelegt. Nach einer kurzen Pause schlüpfen die SchülerInnen dann sowohl in die Rollen ihrer Urgroßväter, um mit bereitgestellten Materialien authentische Feldpostbriefe zu verfassen, oder auch in die von Journalisten, die Ihre Majestät, den Kaiser Franz Joseph I., zu einem aufschlussreichen Interview bewegen. Eine Präsentation der Ergebnisse und eine kurze Diskussion schließen den Workshop umfassend ab.

"Propaganda im Dritten Reich" 

(Ab der 8. Schulstufe) 

Methoden, Ziele und Umsetzung der politischen Propaganda im Nationalsozialismus werden mit Hilfe von audiovisuellen Medien, Plakaten und Alltagsgegenständen erarbeitet. Unsere jungen BesucherInnen erhalten Einblick, wie stark die Propaganda in das Privatleben jedes Einzelnen reichte und welche ideologischen Vorstellungen damit transportiert wurden. Schlussendlich war die Propaganda ein Wegbereiter zum Massenmord. Im umfassenden Kreativteil haben die SchülerInnen die Möglichkeit, sich mit einem speziellen Themenschwerpunkt intensiv zu befassen.  Der Workshop „Propaganda im Dritten Reich“ ermöglicht es, anhand von Filmanalysen Mechanismen von Massenbeeinflussung und Manipulation zu verstehen und soll Schülerinnen und Schülern verdeutlichen, wie man sich durch kritische Fragestellungen auch in der Gegenwart Fake News besser erwehren kann.