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SUMMARY:Gedenken an den militärischen Widerstand
DESCRIPTION:Der 8. August wurde 2025 von der Militärhistorischen Denkmalkom
 mission als jährlicher Gedenktag für den militärischen Widerstand festgeleg
 t. Er erinnert an die Hinrichtung des Widerstandskämpfers Oberstleutnant Ro
 bert Bernardis am 8. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee.\n\nZu
 m Gedenken an den militärischen Widerstand bietet das Kulturvermittlungstea
 m des Heeresgeschichtlichen Museums stündliche kostenfreie Führungen im Äuß
 eren Burgtor an, um 11, 13 und 15 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Haus der Ge
 schichte Österreich. \n\nZwischen Heldenbild und WiderstandDauer: ca. 1 Stu
 nde\n\nAnlässlich des Gedenktages für den militärischen Widerstand lädt die
 se Sonderführung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Heldendenkm
 al im Äußeren Burgtor ein. Ausgehend von der dortigen, im Jahr 2015 profani
 erten Krypta werden die Geschichte des Denkmals, seine nationalsozialistisc
 he Überformung sowie der Wandel der österreichischen Erinnerungskultur them
 atisiert. Was meinte die Historikerin Heidemarie Uhl mit der „nationalsozia
 listischen Kontaminierung“ des Denkmals? Wer sind die „Helden“, derer hier 
 gedacht wird und wie hat sich der Blick auf das Denkmal seit 1945 verändert
 ? Die Führung behandelt unter anderem die Schriftrolle des Bildhauers Wilhe
 lm Frass, die Streichung des Namens eines NS-Täters aus den Totenbüchern so
 wie den historischen Wandel des Heldenbegriffs.Anschließend führt der Rundg
 ang über die Ehrenhalle in den Weiheraum, der den Opfern im Kampf um Österr
 eichs Freiheit gewidmet ist. Anhand der Operation Walküre und der Operation
  Radetzky wird der militärische Widerstand gegen das NS-Regime beleuchtet. 
 Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Originalobjekte. Biografien und
  Zitate von Widerstandskämpfern verdeutlichen den Mut, die inneren Konflikt
 e und die Überzeugungen jener Militärangehörigen, die sich gegen das NS-Reg
 ime stellten und dabei ihr eigenes Leben sowie das ihrer Familien aufs Spie
 l setzten.\n\nUm 11, 13 und 15 Uhr ergänzt das Haus der Geschichte Österrei
 ch mit einem zusätzlichem Vermittlungsprogramm in der Neuen Burg:\n\nNation
 alsozialismus, Widerstand und ErinnerungNach 1945 bezeichnete sich Österrei
 ch selbst als „erstes Opfer“ des Nationalsozialismus. Widerstand gegen den 
 NS wurde in einigen Fällen besonders hervorgehoben, in anderen wiederum seh
 r bald verdrängt. Wie unterschiedlich wurde an Täter*innen, Opfer, Profiteu
 r*innen und Widerstandskämpfer*innen im Lauf der Zeit erinnert? Diese Führu
 ng gibt Einblicke in die Veränderung von Erinnerung an Widerstand gegen den
  NS in Österreich.\n\nKeine Anmeldung für die Vermittlungsprogramme erforde
 rlich, first come - first serve.
LOCATION:Äußeres Burgtor
DTSTAMP:20260724T060212Z
DTSTART:20260808T080000Z
DTEND:20260808T130000Z
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