Wanderausstellung "Erster Weltkrieg"

"Erster Weltkrieg"

Wanderausstellung Österreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg (2016/ 2018)


Die Ausstellung beruht auf dem Grundgedanken, dass sich die Beschäftigung mit wichtigen historischen Themen nicht alleine auf die jeweiligen Gedenkjahre oder Jahrestage beschränken darf, sofern sie mehr sein sollen, als nur ein bloßes Ritual.
Zu diesem Zweck konzipierte das HGM/MHI eine kompakte, allgemein zugängliche Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die allgemeine Aufmerksamkeit für diesen Abschnitt der Geschichte, nach der Überfülle an diesbezüglichen Angeboten während des Gedenkjahres 2014, nachzulassen begann.
Die Ausstellung ist als ein unmittelbares Angebot an Dienststellen und Einheiten des Österreichischen Bundesheeres wie insbesondere auch für  Schulen gedacht und soll – da unmittelbar am Arbeitsplatz oder in der Schule beiläufig zu besichtigen - eine zwanglose in den Alltag integrierbare Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten des umfassenden Phänomens „Erster Weltkrieg“ bieten.
Die Grundperspektive der Ausstellung ist jene der Geschichte Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg. Innerhalb dieses Bezugsrahmens wird versucht, eine Vielfalt an Themen auf insgesamt sechzehn Schautafeln aufzugreifen. Bewusst wird auf eine strikt chronologische Wiedergabe militärischer Ereignis- und Operationsgeschichte verzichtet und stattdessen - unter lediglich loser chronologischer Anlehnung – sechzehn (Teil-)Aspekte dieses Krieges ausführlicher vorgestellt.
Es handelt sich dabei um folgende von der Militär- und Politikgeschichte bis zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte reichende Themenfelder, die in Form kurzer Einführungstexte in Verbindung mit prägnanten, vielfach bislang kaum bekannten Fotografien und Plakaten aus der Sammlung des HGM/MHI  aufbereitet wurden:

· Bündnispolitik und die Polarisierung Europas am Vorabend des Krieges
· Vom Attentat zum Weltkrieg
· Mobilisierung und Kriegsbegeisterung
· Vom „kurzen“ Krieg zum Stellungskrieg
· Die „innere Front“ – Ausnahmezustand, Flucht und Vertreibung
· Krieg im Südwesten – Vom Isonzo zum Ortler
· Geistige Mobilmachung – Propaganda im Krieg
· Der Krieg an der „Heimatfront“ – Wirtschaft im Krieg
· Der Krieg an der „Heimatfront“ – Hunger und Mangel
· An der Front – Industrialisierter Krieg
· Verwundung, Tod und Invalidität
· Soldatenalltag an der Front
· Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg
· Der letzte Kaiser von Österreich
· Das Ende des Krieges im Osten und der Kriegseintritt der USA
· Das Kriegsende 1918 – Zusammenbruch und politische Neuordnung

Seit Februar 2016 ist die Ausstellung - nach Ihrer Eröffnung im Amtsgebäude des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport - ihrem Wortsinn gemäß nunmehr auf „Wanderschaft“. Neben Präsentationen in der Wiener Mittelschule Plankenmais; im GRG 23 Alterlaa, in der NMS Kautzen erfolgten diese inzwischen auch in den Kasernen Hörsching und Eisenstadt.

Folgende Aufstellungsorte sind weiters geplant:

BG Horn (24.11.2016 bis 22.12.2016)
ORG Wien-Hegelgasse (10.1.2017 bis 14.2.2017)
BORG Graz-Monsberggasse (14.2. bis 21.3.)
BRG Hollabrunn (21.3. bis 4.5.)
Museum für Alltagsgeschichte, Neupölla (4.5. bis 15.8.)
Liechtensteinkaserne, TÜPL Alltentsteig (15.8. bis 28.9.)
BORG Wien 3 (28.9. bis 8.11.)
Schule der Piaristen, Krems (8.11. bis 20.12.)
BG Klosterneuburg (13.2.2018 bis 21.3.)
BG Stockerau (21.3. bis 25.4.)
GRG Wien 21 (25.4. bis 30.5.)
Diefenbachgymnasium Wien XV (30.5. bis 28.6.)
BG Perchtoldsdorf (6.9. bis 11.10.)
BG/BRG Lerchenfeld, Klagenfurt (11.10. bis 14.11.)
Akademisches Gymnasium, Wien (14.11. bis 20.12.2018)

Eröffnung der Wanderausstellung im Amtsgebäude Rossau durch Direktor Ortner und Sektionschef Kemperle, Februar 2016
Aufstellungsort GRG 23, Alterlaa, Apri/Mai 2016
Die Wanderausstellung in der Martin-Kaserne, Eisenstadt, August/September 2016
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