2016

 „Çavê min -­ mein Auge“

(1.2.2016 - 10.3.2016)


BILDER- und FOTOAUSTELLUNG und Installation

Derzeit gibt es in vielen Ländern  Krisen und Kriege, die Menschen dazu veranlassen ihre Heimat zu verlassen und zu flüchten. Durch die Medien bekommt die Bevölkerung in Österreich einen Eindruck und einen Überblick der Situation zu den unterschiedlichen Brennpunkten der Welt.

Mit diesem Projekt ist es uns ein Anliegen, das Geschehen rund um Flucht und Krieg durch die Augen der Kinder zu verdeutlichen und in ihrer Nacktheit zu präsentieren.

Nurdane Türkmen, Kulturarbeiterin mit künstlerischer Ausbildung und Freizeitpädagogin, arbeitete mit  Kindern aus Suruc im Dezember 2014 und im April 2015 je zwei Wochen lang. Bei ihrem zweiten Aufenthalt hat sie die Stadt Kobanê besucht. Mit einer spielerischen Herangehensweise hat sie die Kinder zu Wort kommen lassen, in Zeichnungen, Fotos und Filmmaterial.
Alle Informationen als pdf

Kinderzeichnungen

Das Ziel der Arbeit war vor allem die Kinder selbst zu Wort kommen lassen. Die Ausstellung fokussiert auf kindlichen Sichtweisen zu Krieg und Flucht sowie auf den Alltag in einer zerstörten Stadt und im Flüchtlingscamp.

Zu folgenden Themenstellungen wurde mit den Kindern gearbeitet:

"Meine Familie und Ich"
Die Darstellung der eigenen Familie, wobei die Kinder sich selbst mit einem Punkt auf den Bildern markieren sollten. Ziel dabei war, die Familienstrukturen aufzustellen, und die Einschätzung der eigenen Position sichtbar zu machen.

"Ein malerisches Selbstportrait"
Die Möglichkeit der Selbstpräsentation der Kinder stand hierbei im Mittelpunkt.

"Freie Themengestaltung"
 Ein freies Thema, das den Kindern erlaubte, die thematische Einbettung des Bildes selbst zu bestimmen und es nach ihren eigenen Vorstellungen zu malen. Ziel war Aufschluss darüber zu erhalten, womit sich die Kriegskinder beschäftigen, was sie erlebt haben und wie sie damit umgehen. Die von den Kindern getroffene thematische Auswahl brachte viele sehr düstere Kriegsbilder hervor.

Fotoausstellung

Die Fotos nähern sich den Alltagssituationen der Kinder im Flüchtlingslager und in der zerstörten Stadt Kobanê. Fotografinnen und Fotografen:
Rasim Aslan
Yasin Akgül
Veysi Altay
Maryam Ashrafi
Ilham Cengiz
Evrim Eseryel
Sylvio Hoffmann
Kadri Kurt
Nurdane Türkmen

Wanderausstellung Österreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg


Die Wanderausstellung beruht auf dem Grundgedanken, dass sich die Beschäftigung mit wichtigen Themen der Geschichte nicht alleine auf die jeweiligen Gedenkjahre oder Jahrestage beschränken darf, sofern sie mehr sein soll als bloßes Ritual. Daher hat sich das HGM entschlossen, eine kompakte, niederschwellig zugängliche Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg gerade zu einem Zeitpunkt zu konzipieren, an dem die allgemeine Aufmerksamkeit für diesen Abschnitt der Geschichte, nach der Überfülle an diesbezüglichen Angeboten während des Gedenkjahres 2014, nachzulassen beginnt. Sie ist als Angebot an Dienststellen und Einheiten des Österreichischen Bundesheeres wie auch Schulen gedacht und soll – da unmittelbar am Arbeitsplatz oder in der Schule
beiläufig zu besichtigen - eine zwanglose in den Alltag integrierbare Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten des umfassenden Phänomens „Erster Weltkrieg“ bieten.
Die Grundperspektive der Ausstellung ist jene der Geschichte Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg. Innerhalb dieses Bezugsrahmens wurde jedoch versucht eine Vielfalt an Themen auf insgesamt sechzehn Schautafeln aufzugreifen. Bewusst wurde daher auf eine strikt chronologische Wiedergabe militärischer Ereignis- und Operationsgeschichte verzichtet und stattdessen angestrebt, unter lediglich loser chronologischer Anlehnung sechzehn Aspekte ausführlicher vorzustellen

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